WIR SIND VIZEMEISTER!

FASS Berlin nutzt die Gunst der Stunde und macht den Deckel auf eine starke Saison.

Vor 1183 Zuschauern müssen sich unsere Crashers gegen die Hauptstädter geschlagen geben und verlieren mit 1:4 (0:1; 1:2; 0:1) auch das zweite Playoff-Finalspiel.

 

„DO OR DIE“ hieß es am gestrigen Donnerstag im Küchwald Stadion Chemnitz. Nach der knappen 4:5 Niederlage vergangenen Sonntag mussten die Crashers im zweiten Playoff-Finalspiel gegen die FÄSSer überzeugen, um ein drittes Spiel in Berlin zu erzwingen. Keine leichte Aufgabe!

Trainer Jiri Charousek holte sich zum Spitzenspiel kurzerhand fünf U20 Spieler ins Boot. Die Topscorer (Platz 1-3) der DNL2 Hauptrunde (Qualirunde II) Pavels Nikitins, Matyas Caloun und Fabian Kießling sowie Brian Olbrich und Verteidiger Paul Engel.

 

Beide Mannschaften zeigten in den frühen Minuten der Partie eine starke Präsenz auf dem Eis und lieferten sich immer wieder ein intensives Duell um die Spielkontrolle. Es waren die Gäste aus der Hauptstadt, die ihre erste richtige Großchance mit Felix Braun in der 2′ Spielminute in einen Treffer verwandeln konnten und in Führung gingen. Der Rückstand schien die Schützlinge von Cheftrainer Jiri Charousek jedoch nicht zu entmutigen. Mit gutem Passspiel und schnellen Spielzügen übernahmen sie den Folgeminuten das Kommando über die Partie und drängten energisch auf den Ausgleich. Es fehlte jedoch der entscheidende Abschluss, um ihre Dominanz in Zählbares umzumünzen. Die Verteidigung der Berliner erwies sich als äußerst robust und ließ nur wenig Raum für Chemnitzer Angriffe. Auch FASS Keeper Eric Steffen zeigte sich in Topform und vereitelte mehrere gefährliche Schüsse der Hausherren. Am Ende behielt Berlin mit einem knappen 0:1 Vorsprung die Oberhand über das Spiel.

 

Trotz des starken Auftritts der Crashers am Ende des ersten Drittels gelang es den Gästen, ihre Position auf dem Eis zu festigen und zunehmend offensive Chancen zu kreieren. Die Hausherren fanden sich häufiger in der Defensive gefordert, während die Hauptstädter weiterhin gefährliche Angriffe starteten. In der 33′ Spielminute konnte FASS sein Powerplay erfolgreich nutzen und erzielte mit Markus Babinsky das 0:2. Nur wenige Augenblicke später traf Felix Braun zum 0:3 und durfte sich an diesem Abend bereits das zweite Mal auf der Scorerliste eintragen. Trotz Rückstands blieben die Schützlinge von Teamkapitän Kenneth Hirsch bemüht, das Spiel zu drehen. Crashers Stürmer Sebastian Kneuse bahnte sich auf Vorlage von Kenneth Hirsch und Brian Sittel einen Weg durch die Berliner Verteidigung und erzielte in der 36′ Spielminute das 1:3. Der Treffer gab den Hausherren neuen Schub an Energie für die letzten Minuten des zweiten Durchgangs. Doch trotz starker Offensivarbeit gelang es den Chemnitzern nicht, am gut aufgesetzten Berliner Keeper Steffen vorbeizukommen.

 

Im letzten Durchgang waren die Gäste aus der Hauptstadt am Drücker und setzten die Crashers immer wieder unter Druck. In der 44′ Spielminute nutzte Tom Fiedler das Momentum und erzielte in Unterzahl das 1:4 für die Berliner. Trotz Engagements der Chemnitzer blieb ihre Chancenverwertung im Powerplay weiterhin inkonsequent, was die angestrebte Aufholjagd erschwerte. In der 57′ Spielminute entschied sich Trainer Jiri Charousek für eine Auszeit, um sein Team neu zu strukturieren. Anschließend wurde Crashers Keeper Yannic Schulze vom Eis genommen und ein zusätzlicher Feldspieler eingewechselt. Fortan hieß es „ALL IN“. Die Hausherren drängten in den Folgeminuten vehement auf das Tor der Berliner und hofften auf einen späten Umschwung im Spielverlauf. Chancenlos.

Am Ende verlieren die Chemnitz Crashers ihr zweites Playoffspiel in der Finalserie.

 

Wir gratulieren FASS Berlin zum Meistertitel und bedanken uns für eine spannende Finalserie.

Ein großes DANKESCHÖN geht außerdem an alle Fans, Sponsoren, Partner, Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer für die Unterstützung über die gesamte Saison!

 

TORFOLGE (0:1; 1:2; 0:1):

0:1 Felix Braun (Philipp Renz, Niklas Pilz) 01:10

0:2 Markus Babinsky (Felix Braun, Tom Fiedler) 32:27 PP1

0:3 Felix Braun 34:31

1:3 Sebastian Kneuse (Kenneth Hirsch, Brian Sittel) 35:45

1:4 Tom Fiedler 43:33 SH1

 

ZUSCHAUER: 1183