Crashers haben im heißen DERBY das Nachsehen

Das Spiel gegen die Schönheider Wölfe am Samstag war in allen Belangen das versprochene „heiße Derby“. Für die knapp 900 Zuschauer eine tolle Show.

 

Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Crashers spielten sehr gut strukturiert. Defensiv mit klarem Plan und guter Umsetzung und offensiv mit sicherem Spielaufbau und guten Abschlüssen. Beide Teams hielten das Tempo hoch. Die Zweikämpfe wurden mit hoher Intensität und Härte gespielt, was Strafen nach sich zog. Elf Sekunden vor Drittelende nutzte Tobias Rentzsch ein 5-3-Überzahlspiel zum erlösenden 1:0. Anschließend eskalierte die Situation für kurze Zeit. Die Torhüter beider Teams kassierten eine Fünf-plus-Spieldauer-Strafe. Mit dem verdienten 1:0 ging es in die Drittelpause.

 

Im zweiten Drittel wurde das Spiel offener. Wesentlich mehr Torchancen auf beiden Seiten, dafür weniger Strafen. Beide Torhüter hatten viel Arbeit, machten aber einen tollen Job. In der 27. Spielminute glich Löhmer für die Wölfe zum 1:1 aus. Mit dem 1:1 ging es in die letzte Pause.

 

Im dritten Drittel ging den hart arbeitenden Crashers die Luft aus. Die Wölfe wirkten frischer und zielstrebiger. Neumann und zweimal der US-Amerikaner Klotz erhöhten binnen acht Minuten auf 1:4. Jiri Charousek konnte in der 54. Spielminute in Überzahl die Crashers noch einmal auf 2:4 heranbringen. Doch nur zwei Minuten später ließ Kukla alle Chemnitzer Träume auf einen Punkt gegen die Wölfe platzen. Mit 2:5 gewannen die Wölfe auch das vierte von vier Derbys in der Regionalliga Ost 18/19.

 

Wir gratulieren den Wölfen zur Meisterschaft in der Regionalliga Ost. Zugleich freuen wir uns auf zwei weitere Derbys in der schon kommende Woche beginnenden Verzahnung der Regionalligen Nord und Ost.

 

Tobias Rentzsch: „Wir haben, auch im Hinblick auf die Verzahnungsrunde, erneut erkannt, wenn wir es schaffen über 60 Minuten am Limit zu arbeiten und strukturiert zu verteidigen, dass dann die Wölfe schlagbar sind. Schade ist der Ausfall von Willy Weichert. Nach einem komplizierten Armbruch ist für ihn die Saison gelaufen. Ich wünsche ihm im Namen der Mannschaft gute Besserung und eine rasche Genesung!“

 

Buschmann: „Auch wenn die vierte Niederlage in dieser Saison gegen die Wölfe bitter scheint, so ist diese im Nachhinein auch ein Segen für uns. Weil Niesky zu Hause gegen Bad Muskau gewonnen hat, tauschen Niesky und wir die Plätze drei und vier in der Regio Ost. Damit kommen wir schlussendlich in eine Verzahnungsgruppe mit Hamburg, Salzgitter und Schönheide. In den Derbys fünf und sechs können wir die Wölfe abermals herausfordern. Die neue Runde beginnt für alle vier Teams bei Null. Es werden keine Punkte aus der Hauptrunde mitgenommen. Und ganz ehrlich, was unsere Mannschaft im ersten Drittel gezeigt hat, war das beste Eishockey, was ich seit Jahren im Küchwald gesehen habe. Mit diesem Engagement über drei Drittel und dem notwendigen Quäntchen Glück, können wir alle schlagen.“

 

Die Termine der Verzahnung werden nach offizieller Bestätigung durch die Vereine und Verbände am Montagvormittag bekannt gegeben. Auf eine tolle Verzahnungsrunde!

 

Crashers – Gemeinsam eine Leidenschaft!