Crashers mit Nachsehen im DERBY

Neidlos muss man die Leistung der Schönheider Wölfe im gestrigen Derby anerkennen. Die Erzgebirgler haben vor toller Kulisse im Wohnzimmer der Crashers bewiesen, dass sie nicht umsonst ungeschlagener Tabellenprimus in der Regio Ost sind. Auch das Ergebnis (1:6 – 1:3; 0:1; 0:2) geht nach objektiver Analyse in der Höhe in Ordnung.

 

Vor 989 Zuschauern starteten beide Teams mit gutem Derby-Eishockey. Ein Doppelpack innerhalb von 84 Sekunden durch Jordan Klotz (8.) und Vincent Wolf (9.) riss den Crashers allerdings frühzeitig förmlich den Boden unter den Füßen weg. Florian Heinz setzte noch eins drauf und erhöhte in der 16. Minute auf 0:3. Die Angriffsbemühungen der Crashers vereitelte bis kurz vor Drittelende ein super aufgelegter Niko Stark im Wölfe-Tor, der erst 18 Sekunden vor Abpfiff durch einen satten Schuss von Tobias Rentzsch zum 1:3 überwunden werden konnte.

 

Im zweiten Drittel schafften es unsere Crashers auch in doppelter Überzahl nicht, den Wölfe-Goalie zu überwinden. Stattdessen versenkte Petr Kukla in der 30. Spielminute ungehindert den Puck im Tor der Crashers zum 1:4.

 

Das Schlussdrittel dominierten die Gäste. Folgerichtig bauten sie ihre Führung durch Christoph Rogenz (55.) und Jordan Klotz (57.) auf 1:6 aus.

 

Fazit von Torsten Buschmann: „Der Verlust von Filip Kokoska ging nicht spurlos an unseren Männern vorbei. Der Spielmacher und Torjäger hat das Team geführt und mitgerissen. Allerdings ist die Saison auch noch nicht zu Ende. Wir wollen uns für die Mitte Februar startende Verzahnungsrunde mit der Regio Nord qualifizieren. Dann werden die Karten noch einmal neu gemischt. Als Tabellenvierter hätten wir ein weiteres Aufeinandertreffen mit den Wölfen im Küchwald. Das wäre der Hammer. Und noch besser, die Punktekontos aller Teams werden vorher auf Null gestellt. Übrigens: Tornado Niesky verliert zu Hause gegen den Tabellenletzten Bad Muskau Bombers mit 2:4. Die Liga ist so stark und eng wie noch nie! Ok, bis auf die Wölfe (schmunzelt).“

 

Im Sonntagsspiel zerlegen vom Vortag noch stinksaure Crashers die Berlin Blues mit 13:2 (5:0; 6:2; 2:0). Einziger Wermutstropfen in der Hauptstadt ist, dass Yannek Seidel nach einer Matchstrafe wohl einige Spiele fehlen wird.

 

Chemnitz Crashers – Gemeinsam eine Leidenschaft!